Equipment

Es gibt manche Utensilien, die man einfach nicht hergeben will. Gerade in der Küche sind es die Dinge, die man gerne verwendet und die einem das Leben einfacher machen. Wer jetzt an “Thermomix” denkt, ist bei uns leider falsch. Der passt leider nicht mehr in die Küche.

In alter Foodblog-Tradition ist hier die Ecke für Affiliate-Links an der die Liebe für die Alltagshelferlein bekundet wird.

Küchenhelfer

Kommen wir zunächst zu den liebsten Küchenhelfern.

Schnellkochtopf

Wer schon einige Rezepte bei mampfness angeschaut hat, dem wir aufgefallen sein, dass häufig der Schnellkochtopf im Einsatz ist. Übliche Mission: Kartoffeln dämpfen, Hülsenfrüchte garen, schnelle Gemüsesuppen oder zeitaufwendige Schmorgerichte wie Apfelrotkohl oder Rouladen. Hier überall sparen mir meine zwei Töpfe viel Zeit und sehr viel Dampf in der Küche.

Trommelreibe

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, oder? Ich habe mich zunächst gegen ein (angekündigtes) Geschenk gewehrt (noch son Trumm…ah geh…brauchts doch ned!). Jetzt will ich unsere Trommelreibe nicht mehr hergeben: Käse für Käsespätzle, altbackene Semmeln für Knödel, Gurken, Kartoffeln, Karotten, Sellerie – das jage ich alles durch die Reibe. Die meisten Teile werden auch super in der Spülmaschine sauber.

Messer

Angefangen begeistert zu Schnippeln haben wir damals tatsächlich mit kleinen Brotzeitmessern – mit diesen typischen Victorinox Messerchen mit dünner geriffelter Klinge und buntem Plastikgriff.

Aber so richtig Spaß macht es erst mit richtigen Messern. Crocodile Dundee (kennt ihr den noch?) würde sagen:

“Das ist doch kein Messer!”

“Das ist ein Messer!”

Braucht anfangs etwas Übung, aber mit der Zeit wird man sehr viel schneller und verletzungsfreier in der Küche unterwegs sein.

Sellerieköpfe oder Wassermelonen spalten, Kräuter feinwiegen, mehrere Selleriestangen gleichzeitig würfeln – alles kein Problem. Bei richtiger Pflege hält so ein Messer ewig, wenn nicht sogar ein ganzes Leben.

Ich persönlich bevorzuge ein klassisches Kochmesser, meine Frau eher ein Santoku-Messer.

Zauberstab

Keine Zauberei in der Küche ohne Zauberstab. Fast täglich im Einsatz für Protein-Shakes oder Smoothies nach dem Sport, Suppen, Salat-Dressing. Sogar zum Sahneschlagen nutze ich den Zauberstab.

Gerade der leicht zu reinigende Metallfuß ist super, weil er sich bei Gemüsesuppen nicht verfärbt wie Plastik. Seit Jahren erledigt der Stab seinen Job. Hat mal etwas Silikonfett und eine Reparatur am Kabel gebraucht – top! Leider steht er auf den vier Metallfüßchen nicht sehr stabil, sodass man ihn nicht kurz im Becher oder im Topf stehen lassen kann, um kurz einer anderen Beschäftigung nachzugehen (ups…da brennt was an!).

Low Budget Food Photo Equipment

Eine etwas in die Jahre gekommene Nikon D5100 hilft mir dabei, den Geschmack zu digitalisieren. Vorzugsweise fotografiere ich bei Tageslicht. Ansonsten helfen mir ein günstiger Yongnuo YN-560 Aufsteckblitz als Hauptlicht und ein YN-300 LED-Panel als Fülllicht, um den Raum zu erhellen. Als Reflektoren oder Absorber nehme ich manchmal einfach gefaltetes Papier, einen Leitz-Ordner oder Schuhkarton. In einer IKEA SKUBB Box bewahre ich ein paar Utensilien (z.B. Tücher) auf. Die verwende ich gerne auch mal als Diffusor.

Für die Bildbearbeitung leistet mir die Open-Source-Software darktable wunderbare Dienste.

Im Allgemeinen versuche ich mit irgendwelchen “Props” und künstlichen Tischdekorationen sparsam umzugehen. Ich habe außerdem gar keinen Platz im Schrank für einen Haufen alter Schnörkselgabeln, bunter Teller und Schüsseln.

Kaffee

Hier durfte es ein bisschen mehr sein als nur Low Budget. Seit mehreren Jahren beginnt unser Morgen mit bestem frisch gemahlenem Espresso aus einer hochwertigen Siebträger-Maschine. Für die Zubereitung ist durchaus etwas Zeit, handwerkliches Geschick und auch etwas Übung gefragt. Der erste Kaffee am Morgen wird dadurch aber immer zu etwas Besonderem. Ich freue mich wirklich jeden Morgen aufs Neue, den Tag mit einem Kaffee in Barista-Qualität zu beginnen. 

Unser schlimmster Stromschlucker im Haus ist also eine Bezzera Siebträger-Maschine mit E61 Brühgruppe. Frisch und schonend gemahlen werden die ganzen Espressobohnen mit einer Mazzer mini electronic B.

Aber auch zum Kochen wird die Espressomaschine regelmäßig eingebunden: Milch ruckzuck erhitzen für Kartoffelpüree, Butter oder Kuvertüre erwärmen und kochend heißes Wasser in geringen Mengen liefern – das kann sie auch super!