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Indische Gewürze – für Fortgeschrittene

Indische Gewürze – für Fortgeschrittene

Noch besser indisch kochen? Lerne noch mehr magische Gewürze kennen, die deine indischen Gerichte aufs nächste Level bringen!

Indische Gewürze – eine Einführung für Einsteiger

Indische Gewürze – eine Einführung für Einsteiger

Welche Gewürze braucht man, um authentische indische Gerichte zuzubereiten? Dies ist eine Einführung in die magische indische Gewürzküche.

Lang lebe die Eisenpfanne! – Teflon adé!

Lang lebe die Eisenpfanne! – Teflon adé!

Wir verabschieden uns von ausgedienten antihaft-beschichteten Pfannen und ersetzen sie durch schlichte Eisenpfannen, die eine lebenslange Freundschaft versprechen. Aber natürlich muss jede gute Freundschaft durch Höhen und Tiefen hin gepflegt werden.

Wir berichten in diesem Beitrag über unsere ersten Erfahrungen beim Umstieg von Kunststoff-Antihaft auf Heavy Metal und geben etwas Starthilfe. Denn es reicht nicht, Teflon einfach durch Eisen auszutauschen. „Es gibt da gewisse Bedingungen, ein paar kleine Vorbehaltsklauseln„, sagte Dschinni bei Disney’s Aladdin ganz treffend. Inbetriebnahme, Benutzung, Reinigung und Pflege einer Eisenpfanne muss gelernt sein.

Verschiedene Eisenpfannen

Was an Teflon-Pfannen nervt

Egal ob billig oder teuer – bei täglichem Gebrauch waren unsere bisherigen Pfannen mit Antihaft-Beschichtung nach ein bis zwei Jahren reif für den Wertstoffhof. Schlecht für die Umwelt und für den Geldbeutel – Nachhaltigkeit sieht anders aus. Typischerweise löst sich die Beschichtung an einigen Stellen und die Antihaft-Wirkung nimmt ab. Dagegen hängt unsere allererste kleine schmiedeiserne Pfanne seit gut 10 Jahren in der Küche und zeigt keinerlei Altererscheinungen.

Ferner wird immer wieder kontrovers diskutiert, inwiefern die beschädigte Beschichtung eine gesundheitschädliche Nebenwirkung hat. Beschichtete Pfannen (PTFE, Polytetrafluorethylen) sollten definitiv nicht zu stark erhitzt werden, da sie sonst giftige Dämpfe abgeben.

Vor dem ersten Gebrauch Eisenpfannen einbrennen

Im Gegensatz zu Teflon- oder Edelstahlpfannen müssen Eisenpfannen vor dem ersten Gebrauch gereinigt und eingebrannt werden. Beim Vorgang des Einbrennens oder auch Einbratens soll sich eine sogenannte Patina auf der Oberfläche bilden. Das ist eine ganz dünne dunkelbraune oder auch schwarze Schicht auf der Pfannenoberfläche, die von Unwissenden gerne als Schmutz interpretiert wird: „Hast du die Pfanne eigentlich auch schon mal gewaschen?!“

Diese braun-schwarze Patina ist aber keinesfalls unhygienisch, sondern einerseits eine natürlich Antihaft-Beschichtung und andererseits der Rostschutz für die Pfanne. Die Patina wird immer dunkler und platzt gelegentlich ab. Sie bildet sich aber bei den nächsten Bratvorgängen neu.

Anders als bei Teflonpfannen werden Eisenpfannen durch Benutzung und gute Pflege immer besser! Außerdem benötigst du bei Eisenpfannen kein wabbeliges Kochbesteck aus Plastik, sondern kannst getrost mit spitzen Gabeln und Pfannenwendern aus Metall hantieren.

Neue Eisenpfanne ohne PatinaGebrauchte eingebrannte Eisenpfanne mit schwarzer Patina

Im Netz gibt es viele verschiedene Anleitungen zum Einbrennen von Eisenpfannen. Bei der klassischen Variante werden Kartoffelschalen, Salz und Öl in der Pfanne hocherhitzt. Das sorgt für richtig viel Rauch und Gestank. Nur unsere allererste kleine Pfanne habe ich so eingebrannt – nicht zu empfehlen, wirklich nicht…

Bei den einfacheren Varianten wird Öl entweder in der Pfanne bis zum Rauchpunkt erhitzt und geschwenkt. Oder aber die Pfanne wird mit Öl dünn eingerieben und im Ofen, auf dem Grill oder dem Herd eingebrannt.

Das Einbrennen im Ofen funktioniert sehr einfach und weitestgehend rauchfrei. Sofern die Pfanne in den Ofen passt, ist das die empfehlenswerteste Vorgehensweise zum Einbrennen einer Eisenpfanne:

  1. Die neue Pfanne gründlich vor dem Einbrennen mit Spülmittel reinigen und abtrocknen. Damit werden Schmiederückstände und Rostschutz entfernt.
  2. Einen hauchdünnen gleichmäßigen Ölfilm (z. B. Leinöl oder Raps) mit Küchenkrepp auftragen.
  3. Pfanne auf dem Blech im Ofen bei über 220°C ca. 45 Minuten backen.
  4. Pfanne aus dem Ofen holen, etwas abkühlen lassen, nochmals einen hauchdünnen Ölfilm auftragen und wieder im Ofen backen. Diesen Vorgang 3-4 mal wiederholen.

Eisenpfanne reinigen und pflegen

Unmittelbar nach der Benutzung lösche ich Bratrückstände unter fließendem Wasser ab. Danach schrubbe ich die Pfanne mit einer Plastikbürste aus, trockne sie gründlich ab und trage mit etwas Küchenpapier wieder einen dünnen Ölfilm auf. Dann glänzt die Pfanne auch wieder schön und rostet nicht.

Lösen sich Bratrückstände nicht mit klarem Wasser und der Plastikbürste, hilft kurzes Einweichen bzw. Aufkochen von Wasser in der Pfanne. Manchmal helfe ich mit etwas Spülmittel und der rauen Seite eines Spülschwämmchens nach. Und nein, das zerstört nicht die sofort komplette Patina.

Nur drei Dinge schaden einer Eisenpfanne: Verformung, Rost und Säure (Tomaten…)

Auch wenn die Pfannen hohe Hitze vertragen, sollte diese gleichmäßig sein. Der Pfannenboden sollte also zur Größe der Herdplatte passen. Ist die Herdplatte kleiner als der Pfannenboden, kann sich die Pfanne verformen. Beim Kauf sollte man unbedingt die Maße des Pfannenbodens mit der Herdplatte abgleichen!

Gegen ein bisschen Rost hilft Saubermachen und Ölen – im schlimmsten Fall neues Einbrennen.

Säure und ganz besonders Tomaten (ja, ich habe da so meine Erfahrungen) schaden der Pfanne per se nicht, aber der Patina. Essig und Ablöschen mit Wein sollte man lieber vermeiden – und an das Zubereiten einer Tomatensauce oder Schmoren in Tomatensauce gar nicht erst denken.

Hilfe, die Patina platzt von meiner Eisenpfanne ab

Macht nix, keine Panik! – einfach die Pfanne einölen und weiterbenutzen.

Bei schwarzen schmiedeisernen Pfannen oder Gusseisenpfannen fällt das Abplatzen der Patina gar nicht auf, sondern nur bei den glatten silbernen Kohlenstoffstahlpfannen, wie z. B. denen von de Buyer.

Falls dich die abgeplatzte Patina arg stört, kannst du die Pfanne ganz pragmatisch auf dem Herd frisch einbrennen. Das raucht mehr als das Einbrennen im Ofen und sorgt für eine nicht ganz so gleichmäßige Patina – geht aber viel schneller.

Dafür gibst du etwas Öl auf ein Küchenkrepp und trägst einen sehr dünnen Ölfilm auf den Pfannenboden auf. Die Pfanne erhitzt du dann auf dem Herd bis das Öl leicht zu rauchen beginnt und sich der Pfannenboden verfärbt (golden, braun, dunkelbraun). Mit dem Küchenkrepp und einer Zange kannst du weitere sehr dünne Schichten mit kreisenden Bewegungen auftragen.

Übung macht den Meister – Braten in der Eisenpfanne

Selbst eine gut eingebrannte Eisenpfanne wird nicht die gleiche Antihaft-Wirkung einer neuen Teflon-Pfanne haben. Auch ist erfahrungsgemäß mehr Fett zum Braten nötig.

Wie auch bei Edelstahlpfannen muss man sich in Geduld üben. Zunächst hängt das Bratgut an, löst sich aber später von alleine. Rumstochern und Kratzen mit dem Pfannenwender ist kontraproduktiv.

Das hat sich bei mir bewährt:

  1. Pfanne erst ohne Fett erhitzen (ca. 2/3 der Herdleistung). Ob die Pfanne heiß genug ist, verrät z.B. der Wassertropfentest: Dafür mit den Fingerspitzen etwas Wasser in die Pfanne spritzen. Wenn die Tropfen sofort auf der Pfannenoberfläche tanzen und verdampfen, ist die Pfanne heiß genug.
  2. Öl in die Pfanne geben und durch Schwenken verteilen. Auch hier erkennst du, dass das Öl heiß genug ist, wenn es in der Pfanne kleine Wellen und Schlieren bildet.
  3. Bratgut einlegen – es wird zunächst anhaften! Keinesfalls kratzen und stochern, sondern wenige Minuten abwarten und evtl. am Rand etwas anheben zum Prüfen der Kruste.
  4. Wenden, wenn sich das Bratgut ohne Aufwand abheben lässt.

Rustikale Unikate

Teflon-Pfannen kriegt man nur von der Stange, die liegen sogar beim Discounter rum. Zugegeben: Wir haben auch Eisenpfannen von der Stange im Einsatz, z. B. von de Buyer, Turk und GRÄWE.

Aber bei Eisenpfannen gibt es zumindest noch echte Handwerkskunst. Haltet zum Beispiel Ausschau nach freiformgeschmiedeten oder handgeschmiedeten Eisenpfannen. Aufgrund ihres „unperfekten“ und individuellen Aussehens sind sie auch ein echter Hingucker in der Küche. Manchmal findet man sie auf (Mittelalter-)märkten beim Schmied. Aber natürlich gibt es auch Onlineangebote, z. B. von Schmieden aus Oberbayern oder dem Allgäu.

Verschiedene Eisenpfannen

Meine Eisenpfannen im Dauereinsatz

Diese Pfannen habe ich täglich im Einsatz und würde nicht mehr auf sie verzichten wollen. (Hinweis: Affiliate-Links)

Hinweis für die De Buyer Pfannen: Der Hersteller hat eine sog. Mineral B Element Serie im Angebot. Viele dieser Pfannen gibt es allerdings auch ohne „Mineral B“ unter dem Namen „Carbon Plus“ zu weit günstigeren Preisen (teilweise 30%…). Die Mineral B Element Pfannen haben einen nutzlosen gelben Kunstoffpropfen im Griff, eine Prägung in der Pfannenmitte, sind mit Bienenwachs überzogen und werden hübsch eingepackt geliefert. Nennenswerte Vorteile für den Aufpreis konnte ich nicht finden. Deswegen ist das meines Erachtens nur Marketing: Die Mineral B Element Pfannen sind für private Verbraucher gedacht, liegen länger auf Lager und brauchen daher etwas mehr Rostschutz – die Kosten legt man auf den Kunden um.

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Nachdem du bereits im vorherigen Schritt der Serie „Körperziel“ über dein Trinkverhalten nachgedacht hast, wollen wir mal etwas Schwung in deinen Alltag bringen.

Für viele Menschen schaut der grobe Tagesablauf etwa so aus: Bett, Auto, Aufzug, Büro, Aufzug, Auto, Sofa, Bett … und dann wieder von vorne. Ja keine körperliche Anstrengung, bitte!

Laut einer Studie (siehe Spiegel Online oder nature.com) legen wir in Deutschland täglich gerade mal 5200 Schritte im Durchnitt pro Tag zurück. Das sind schätzungsweise mickrige 2-3 Kilometer. „Durschschnittwert“ heißt hier außerdem: Es gibt viele Menschen, die noch weniger Strecke zu Fuß zurücklegen.

Kein Wunder! Im Alltag wird es uns viel zu leicht gemacht, uns nicht zu bewegen: Auto, Fahrstuhl, Rolltreppe, öffentliche Verkehrsmittel, Elektroscooter. Mit autonomen Autos fällt dann am Ende noch der Fußweg zum Parkplatz weg.

„Jaja, die alte Leier…mehr zu Fuß gehen…“ denkst du wahrscheinlich.

Ja, das stimmt. Aber bei „mehr Bewegung im Alltag“ geht es nicht nur um Fortbewegung. Es geht grundsätzlich darum, die Zeiten zu verkürzen, die du tagsüber in Ruheposition verbringst – also rumliegen und rumsitzen. Es geht auch nicht darum, deinen Komfort und deine Lebensqualität zu mindern. Im Gegenteil: Du hast die Chance auf mehr!

Vergrößere deine mentale Reichweite!

Laufen ist Kopfsache. Zunächst einmal musst du deinen Kopf davon überzeugen, „zu Fuß gehen“ bei der Auswahl der Fortbewegungsmittel zur Bewältigung von Strecken über 50 Meter ernsthaft in Betracht zu ziehen.

Vielleicht denkst du als Leser: „Aber das ist doch selbstverständlich!“

Nein, das ist es tatsächlich nicht – nicht für alle!

Ich kann mich an Situationen erinnern, da wollte ich einfach nur einen Kilometer von einem Ort zum anderen spazieren. Für mein Gegenüber war es vollkommen unbegreiflich und undenkbar, nicht das Auto zu nehmen. Aber tatsächlich: Es geht! Und es ist nicht sonderlich anstrengend, sondern meist eher erholsam belebend!

Denke also darüber nach, welche Wege du im Alltag auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen kannst. Nicht „mal schnell mit dem Auto“…! Stell dir vor, du hättest gar kein Auto, die Öffentlichen würden mal wieder streiken und Taxis gäbe es nicht.

Vielleicht errinnerst du dich sogar an gute alte Zeiten, z. B. als Student, ohne Kohle, ohne Auto – hat doch auch ganz gut „per pedes“ oder mit dem Rad funktioniert?

Oder vielleicht gehen wir noch weiter zurück. Wie war es als Schul- oder Kindergartenkind? War da nicht vielleicht mal Hüpfen und Rennen deine bevorzugte Art der Fortbewegung?

Schauen wir uns also an, wo wir im Alltag (wieder) mehr Bewegung reinbringen können!

Rolltreppen und Aufzüge

Tabu. Solange du nicht zehn Stockwerke nach oben gehen musst oder ein Klavier zu schleppen hast – nimm die Treppe!

Einkaufen

Mal schnell zum Supermarkt nebenan laufen für eine Packung Eier – kein Problem! Aber bei einem Wocheneinkauf für die Familie wird es ohne Auto schon schwieriger. Hier hilft: Planung, sowie ein Rollwagen oder Fahrradanhänger.

An dieser Stelle kannst du z. B. gleich darüber nachdenken, auf welche Dinge du verzichten kannst, um sie nicht nach Hause schleppen zu müssen: Getränkekisten und Süßigkeiten vielleicht 🙂

Wir haben einige Zeit Großeinkäufe in einem nahegelegenen Gewerbegebiet mit dem Auto erledigt. Aber letztendlich haben wir festgestellt, dass wir beim Wochenmarkt viel schneller, billiger, gemütlicher und frischer einkaufen können – dank Fahrradanhänger!

Öffentliche Verkehrsmittel

Wenn du die Öffis verwendest, bist du schon mal einen Schritt weiter als die Autofahrer.  Du hast keine Sitzplatzgarantie und musst gelegentlich weitere Strecken zur Haltestelle oder beim Umsteigen zurücklegen. Aber es gibt noch Spielraum für Bewegung: Wartezeiten!

10 Minuten auf den Bus warten? – Ich laufe lieber zur nächsten oder übernächsten Station. Nicht selten war ich schon früher als der Bus am Ziel. Bei U- oder S-Bahn wird es schon schwieriger. Aber hier laufe ich einfach den Bahnsteig ab, stehe auf einem Bein herum, mache Calf Raises (Fersen anheben und wieder absenken) oder das umgekehrte Pendant (Ballen anheben und auf der Ferse balancieren) – das geht übrigens auch im Zug. Ich habe auch schon Leute gesehen, die die Treppen mehrfach gemächlich rauf und wieder runter gelaufen sind. Ja, die trägen Pendlerzombies halten einen evtl. für verrückt, aber daran gewöhnt man sich.

Ein weiterer Vorteil der Öffis gegenüber Autos ist, dass du sie auf dem Heimweg nicht zwangsläufig benutzen musst. Nutze einfach mal die Gelegenheit 2-3km nach Hause zu spazieren, wenn du nicht in Eile bist.

Fahrradfahren

Besonders für weitere Strecken oder wenn ich wenig Zeit habe, verwende ich meine Füße lieber zum Strampeln als zum Gehen. Ich habe in der Stadt die Erfahrung gemacht, dass man bei Strecken unter 10km durchaus gegen Autos oder die Öffentlichen Verkehrsmittel gewinnen kann.

Haushalt

Wohnungsputz gehört meines Erachtens zu den körperlich anstrengendsten Tätigkeiten. Saugen, Bügeln, Bodenwischen, Fensterputzen – das ist Sport und der tut dir gut. Vielleicht denkst du das nächste Mal dran, wenn es dich aufs Sofa zieht obwohl der Bügelberg schon zur Decke wächst.

Kinder

Die kleinen Rabauken machen es dir in der Regel sehr schwer, dich nicht zu bewegen – Teenager ausgenommen 😉

Nutze jede Gelegenheit mit deinen Kindern zu toben, zu raufen und Unsinn zu machen. Hast du in den letzten 10 Jahren mal einen Purzelbaum gemacht? Nein? Dann wirds aber mal wieder Zeit!

Auf dem Spielplatz gibt es meist Bänke, die vorwiegend von Eltern genutzt werden, um ihrer Aufsichtspflicht im Sitzen nachzukommen.

Ich finde Mitmachen aber witziger. Die Spielgeräte sind meist so robust, dass sie auch Erwachsene aushalten. Also rauf auf die Rutsche oder aufs Klettergerüst!

Gleiches gilt auch fürs Schwimmbad: Planschen, Tauchen, Kraulen, Reinspringen. Also nicht nur am Beckenrand sitzen und aufpassen, dass nichts Schlimmes passiert!

Hunde

Du hast einen Hund oder vielleicht Freunde oder Bekannte mit Hunden?

Raus an die frische Luft! Eine extralange Runde Gassi gehen! Spielen! – Aber nicht nur Stöckchen werfen, stehen bleiben und warten bis das Stöckchen wieder gebracht wird. Nein – mitrennen!

Mit Hunden kannst du eine Menge Spaß haben und für mehr Bewegung im Alltag sorgen – auch wenn du selbst keinen Hund hast!

Freizeitgestaltung

Ich versuche leichte körperliche Aktivitäten in die Freizeitplanung zu integrieren – mit Kindern ist das fast schon ein Muss. Beispiele:

  • eine leichte Wanderung oder eine Radtour mit anschließendem Biergartenbesuch
  • Kino mit ausgedehntem Spaziergang (nach Hause)
  • Freibad
  • Tanzkurs

Sei kreativ!

Ich hoffe, dass ich dich motivieren konnte, fortan deine Beine häufiger zum Gehen oder Radeln zu benutzen und moderate körperliche Anstrengung nicht zu scheuen. Natürlich ist die Liste, wie du leichte körperliche Aktivitäten in deinen Alltag einbindest, bei Weitem nicht vollständig.

Suche aktiv nach Bewegungsmöglichkeiten! Recherchiere wie andere sich täglich ganz nebenbei fit halten.

Wie gesagt, es ist alles Kopfsache!

Beispiel: 20km zur Arbeit? Geht nicht mit dem Rad, denkst du dir vielleicht! Viel zu weit! Aber überlege doch mal, wie es doch gehen könnte! Vielleicht schaffst du es mit einem E-Bike? Vielleicht kannst du auch dein Auto bei halber Strecke abstellen und aufs Rad umsatteln? Falls du in eine Großstadt pendelst, umgehst du damit womöglich sogar den Stau! Vielleicht muss dein Diesel irgendwann dank Fahrverbot sogar draußen bleiben! Sei kreativ!

Hast du eine kreative Möglichkeit gefunden oder habe ich irgendetwas vergessen? Dann schreibe mir in einem Kommentar, was ich unbedingt hier aufnehmen sollte!

Im nächsten Beitrag wird es dann ernst! Hier suchen wir uns ein Sportprogramm und dann wird trainiert!

Bildnachweis:
Fotorech von pixabay.com

Nur ein Glas Wasser – Danke!

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Wie du deinem Körperziel näher kommst, indem du deine Trinkgewohnheiten anpasst.

Beitragsreihe: Dein Körperziel – mit anderen Gewohnheiten zum besseren Körper

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Auftakt zu einer Serie von Beiträgen über Ernährung, Sport, Gesundheit und das Erreichen von persönlichen Zielen.