Vegetarische Burger-Patties aus Kidneybohnen

Vegetarische Burger-Patties aus Kidneybohnen

Schnell! Denke an ein Gericht mit Kidneybohnen!

Falls du jetzt nicht an Chili con/sin Carne gedacht hast, schreib uns bitte eine Mail oder einen Kommentar mit deiner Rezeptidee! Wir suchen nach Mitstreitern im Kampf für die Vielseitigkeit der Kidneybohne!

Heute hilft uns die Kidneybohne beim Hochstapeln als würziger vegetarischer Burger-Patty ganz und gar ohne Hackfleisch.

Darüberhinaus freuen wir uns, dass wir endlich eine ebenbürtige Alternative für den heißgeliebten Burger-Patty aus Linsen und Süßkartoffeln gefunden haben.

Die Zubereitung ist total simpel. Gegarte Kidneybohnen werden einfach mit eingeweichtem Toast zerstampft. Zwiebeln, Knoblauch und Gewürze (z. B. Chili, geräuchertes Paprikapulver oder Kreuzkümmel) sorgen für reichlich Geschmack. Nur noch beidseitig anbraten und fertig ist der ultimative vegetarische Burger-Patty aus Kidneybohnen.

Im Netz kursieren auch Rezepte für vegetarische oder sogar vegane Kidneybohnen-Patties mit Haferflocken statt Toast – das probieren wir doch beim nächsten Mal gleich aus!

Getrocknete Kidneybohnen oder Dosenware

Wir haben meist eine Notfall-Kidneybohnendose im Schrank. Für unsere Gerichte bevorzugen wir jedoch frischgegarte Kidneybohnen. Diese weichen wir zuvor über Nacht ein und garen sie dann im Schnellkochtopf ca. 25 Minuten. Ohne Dampfdruck brauchen Kidneybohnen nach dem Einweichen trotzdem noch eine recht lange Garzeit von ca. 60 Minuten oder mehr.

Eine handelsübliche 400ml Dose enthält etwa 250g abgetropfte Kidneybohnen. Getrocknete Bohnen verdoppeln ihr Gewicht nach Einweichen und Garen. Damit braucht ihr nur ca. 125g getrocknete Kidneybohnen, um eine Konserve zu ersetzen. Diese Faustregel gilt auch für Kichererbsen und andere Hülsenfrüchte.

Vegetarischer Burger mit würzigem Patty aus Kidneybohnen und Beilagen-Salat
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Vegetarische Burger-Patties aus Kidneybohnen

Gericht Hauptspeise
Länder & Regionen Vegetarien, Veggieland
Keyword Bulette, Burger, Frikadelle, Hamburger, Hülsenfrüchte, Patty, Vegetarisch
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Portionen 4 Personen

Zutaten

  • 500 g gegarte und abgetropfte Kidneybohnen = 250g getrocknete Bohnen oder zwei Dosen à 400ml
  • 4 Scheiben Toastbrot
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz
  • Pfeffer
  • geräuchertes Paprikapulver
  • Chili
  • Öl zum Braten

Anleitungen

  1. Getrocknete Bohnen: Über Nacht einweichen, ca. 60-80 Minuten kochen (30 Minuten im Schnellkochtop), in Sieb abtropfen und etwas auskühlen lassen.

    Bohnen aus Konserve: Unter fließendem Wasser gut abspülen und im Sieb abtropfen lassen.

  2. Toast grob würfeln. Die eine Hälfte der Toastwürfel in Wasser einweichen, die andere noch weiter zerkleinern/zerbröseln.

  3. Zwiebel und Knoblauch abziehen und sehr feinwürfeln.

  4. Die eingeweichten Würfel mit der Hand ausdrücken und zusammen mit Bohnen, Toastkrümmeln mit dem Kartoffelstampfer im Topf zu einer homogenen Masse zerstampfen.

  5. Die Masse mit Salz, Pfeffer und Paprika kräftig würzen. Zwiebel- und Knoblauchwürfel unterkneten.

  6. Aus der Masse ca. 8-10 flache Frikadellen formen.

  7. In der Pfanne mit Öl von beiden Seiten goldbraun braten. Ggfs. im Ofen bei 50°C warmhalten.

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Vom Patty zum kompletten Burger-Menü

Das geniale an Burgern ist die schier unbegrenzte Anzahl an Variations- und Kombinationsmöglichkeiten. Tobt euch aus!

Wir haben für den Burger Buns mit Kartoffeln und Schmand gebacken und einen frischen gemischten Salat mit gerösteten Kürbis- und Sonnenblumenkernen als Beilage serviert.

Gestapelt wurde dann einfach mit Salat, Tomate, sowie selbstgemachter Mayonnaise und rauchiger Barbecue-Sauce.

Vegetarischer Burger mit würzigem Patty aus Kidneybohnen und Beilagen-Salat

Die ursprüngliche Inspiration für die Bulette lieferte uns eine Ausgabe zum Thema Hülsenfrüchte des Slowly Veggie Magazins. Auf unserem Speiseplan landete dann auch ein Rezept für Kidneybohnen-Pflanzerl mit Bratkartoffeln, Mayonnaise und Gurken-Salat. Deftige Hausmannskost also. Allerdings fehlte uns da ein bisschen die Würze. Deswegen dachten wir uns, dass wir da mit Chili und Paprika de la vera (geräuchertes Paprikapulver) mehr Feuer auf den Teller bringen können.



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