Schlagwort: Fleisch

Lahmacun aus dem Pizzaofen

Lahmacun aus dem Pizzaofen

Pizza mal anders! Lahmacun ist die „türkische Pizza“, ein dünner Teigfladen mit würziger Hackfleisch-Paste!

Chicken Tikka Masala – Curry mit Hühnchen

Chicken Tikka Masala – Curry mit Hühnchen

Chicken Tikka Masala ist ein indisch-britisches Curry mit mariniertem Huhn und besonders beliebt in indischen Restaurants außerhalb Indiens.

Causa de pollo – Peruanischer Kartoffelsalat mit Hühnchen

Causa de pollo – Peruanischer Kartoffelsalat mit Hühnchen

Causa rellena (kurz: Causa) ist ein peruanisches Festtagsessen. Es ist ein Schichtsalat aus gestampften Kartoffeln und verschiedenen herzhaften Füllungen. Bei der Causa de pollo schichten wir Hähnchen zwischen den Kartoffelstampf.

Ihr werdet keine Party mit lauten und gutgelaunten Südamerikanern erleben ohne Causa und lateinamerikanische Rhythmen. Neben Causa dürfen auf dem Büffet aber auch Papas a la huancaina (Kartoffeln mit würzigem Käsedip), Empanads (gefüllte Teigtaschen) und Crema volteada (peruanischer Vanillepuddig) nicht fehlen.

Varianten

Causa gibt es in allen möglichen Varianten. Wir beschreiben hier ein Causa-Rezept mit Hähnchen und Mayonnaise. Sehr häufig wird das Gericht auch mit Thunfisch als Causa limeña de atún serviert. Vegetarische Rezeptvarianten verwenden Pilze, Quinoa oder Avocado als Füllung.

Anstelle von gelben Kartoffeln gibt es auch Variationen mit Süßkartoffeln. Mit Spinat(-saft), Karotten(-saft), Chilipaste (z. B. Ají amarillo) oder Paprikapüree kann der Kartoffelstampf eingefärbt werden. Dadurch wird die Causa zum absoluten Hingucker!

Peruanische Causa zubereiten

Kartoffelmasse

Die Zubereitung von Causa ist wirklich einfach. Frischgekochte Kartoffeln verarbeitest du einfach grob (nicht zu fein) zu Stampf. In einer Pfanne röstest du gelbe Paprika und Knoblauch. Nach dem Rösten bereitest du daraus ein Püree zu und mischst es unter den Kartoffelstampf. Dadurch erhält der Stampf einen würzigen Geschmack und eine kräftig gelbe Farbe.

Optimalerweise röstest du für das Paprikapüree auch frische gelbe Chilischoten (Ají amarillo) an. Diese findet man hierzulande aber leider nicht. Aber dafür gibt es ja fertige Ají amarillo Paste! Diese bekommt man online oder in südamerikanischen Feinkostläden. Eine Anschaffung lohnt sich, wenn du weitere peruanische Gerichte, wie z. B. Papas a la huancaina und Aji de gallina (oder atun) zubereiten möchtest.

Hähnchen-Salat für die Füllung

Für den Hähnchen-Salat pochieren wir Hähnchenbrust in simmerndem Salzwasser und zupfen sie danach in feine Streifen. Du kannst auch übriggebliebenes Hähnchen vom Vortag verwenden. Außerdem benötigen wir eine kleine rote Zwiebel, die wir abziehen und in kleine Würfel schneiden. Ebenso würfeln wir schwarze Oliven. Die vorbereiteten Zutaten mischen wir mit Mayonnaise und schmecken mit Salz, Pfeffer und Limettensaft ab.

Schichten

Ein oder zwei Avocados halbieren wir und befreien sie von Kern und Schale. Danach schneiden wir sie in Scheiben und beträufeln diese mit Limettensaft, damit sie nicht braun werden.

Je nach Belieben schichtest du den Kartoffelstampf gleichmäßig mit Hähnchen-Salat in einer Auflaufform. Schöner wird es mit Servierförmchen oder einem Tortenring.

Zuerst bildest du eine Basis aus Kartoffelstampf, darauf folgt eine Lage Avocado-Scheiben, dann eine Lage Hähnchen-Salat und oben drauf wieder eine Schicht Kartoffelmasse.

Zum Dekorieren verwendest zum Schluss geviertelte hartgekochte Eier, Oliven oder (restliche) Avocadospalten, sowie Kirschtomaten und Korianderblättchen.

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Rezept für Causa de pollo

Causa rellena de pollo

Causa rellena de pollo – Peruanischer Kartoffelsalat mit Hühnchen

Causa ist ein peruanisches Festtagsessen. Es ist ein Schichtsalat aus gestampften Kartoffeln und verschiedenen herzhaften Füllungen. Hier schichten wir Hähnchen zwischen den Kartoffelstampf.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gericht Büfett, Hauptspeise
Küche Peru, Südamerika
Portionen 6 Personen

Zutaten
  

Kartoffelmasse

  • 1,5 kg Kartoffeln
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • ein paar TL Ají Amarillo Paste
  • etwas Öl zum Braten
  • Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel

Hähnchen-Salat

  • 2 Hähnchenbrüste ca. 500g
  • 200 g Mayonnaise
  • 1 rote Zwiebel
  • 10 schwarze Oliven
  • Saft einer Limette
  • Salz, Pfeffer

Außerdem

  • 2 Avocados
  • 1-2 gekochte Eier
  • einige schwarze Oliven
  • Korianderblätter nach Belieben
  • Saft einer Limette

Anleitungen
 

Kartoffelstampf

  • Kartoffeln schälen und in Salzwasser gar kochen (oder im Schnellkochtopf zubereiten). Etwas ausdampfen lassen.
  • Knoblauch abziehen und grob würfeln. Paprika waschen, entkernen und grob in Spalten schneiden. In einer Pfanne Paprika mit etwas Öl anrösten, Knoblauch zugeben und wenige Minuten dünsten.
  • Knoblauch und Paprika in einem Mixbecher mit dem Stabmixer pürieren.
  • Gegarte Kartoffeln mit Paprikapüree (nicht zu fein) zerstampfen. Mit Ají amarillo, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer abschmecken.

Hähnchen-Salat

  • Hähnchenbrüste in trocken tupfen und in simmerndem Salzwasser oder Brühe ca. 20 Minuten pochieren (Kerntermperatur 75°C).
  • Hähnchen kurz abkühlen lassen und mit den Händen oder zwei Gabeln in Streifen zerzupfen.
  • Zwiebel abziehen und fein würfeln. Oliven ggf. entsteinen und hacken.
  • Hähnchen, Zwiebeln und Oliven mit Mayonnaise vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken.

Anrichten

  • Avocados halbieren, entkernen, aus der Schale lösen und in feine Scheiben schneiden. Die Scheiben mit Limettensaft beträufeln.
  • Eier schälen und in Scheiben oder Spalten schneiden.
  • Je nach Belieben Kartoffelmasse und Hähnchen-Salat in einer Auflaufform, einem Tortenring oder in Servierförmchen schichten. Erst eine Schicht Kartoffelstampf, dann eine Schicht Avocados, dann Hähnchen-Salat und wiederum eine Schicht Kartoffelmasse.
  • Causa mit Oliven, Eierspalten, Koriander, Oliven und restlichen Avocadospalten garnieren.
Keyword Büfett, Causa, Festessen, Party, Salat
Causa rellena de pollo

Weitere peruanische Rezepte

Willst du weitere südamerikanische Köstlichkeiten ausprobieren? Oben haben wir ja schon ein paar Büfettklassiker angeteasert. Darunter Empanadas, Papas a la huancaina oder Crema volteada.

Die Causa de atún ist die Causa-Variante mit Thunfisch und (ehrlich gesagt) unser Favorit. Neben Causa dürfen Papas a la huancaina beim Büfett natürlich nicht fehlen. Das ist eine Vorspeise mit Kartoffeln, Eiern, Oliven und scharfer Käsesauce aus Feta, Crackern, Kondensmilch und Ají amarillo Paste. Die Huancaina-Sauce hat durchaus Ähnlichkeiten zur Sauce, die wir für unser Ají de atún zubereiten. Anstelle von Crackern, verwenden wir hier Weißbrot und statt Feta eben etwas Parmesan.

Wenn du es so richtig krachen lassen möchtest, dann servierst du deinen Gästen peruanische Empanadas. Die mit Hackfleisch gefüllten und kunstvoll geformten Teigtaschen sind der Star auf jeder Party. Die Zubereitung ist aufwendig … aber es lohnt sich!

Als süßes peruanisches Dessert bereitest du Crema volteada zu. Das ist ein schnittfester peruanischer Vanillepudding, der mit einer Karamellsauce übergossen serviert wird. Bei den Franzosen ist diese Nachspeise auch als Crème Caramel bekannt. Der große Unterschied besteht aber darin, dass bei Crema Volteada keine frische Milch und Sahne verwendet wird, sondern gezuckerte Kondensmilch, sogenannte dulce de leche – hier besser bekannt als Milchmädchen.

Lomo saltado – Gebratenes Rindfleisch Chifa Style

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Indisches Butter Chicken – Murgh Makhani

Indisches Butter Chicken – Murgh Makhani

Wohl kaum ein indisches Gericht hat es zu größerer Bekanntheit gebracht als indisches Butterhuhn (Butter Chicken, Murgh Makhani). Wie das Dal Makhani (Butterlinsen) stammt es aus dem Moti Mahal Restaurant in Delhi. Es darf heute auf keiner Karte eines indischen Restaurants fehlen.

Das Gericht selbst entstand aus der Not heraus. Denn man musste irgendwie vom Vortag übriggebliebenes Tandoori Huhn verwerten. Also wärmte man das trockene und zähe Hühnchenfleisch in einer sehr gehaltvollen Tomatensauce mit viel Butter wieder auf und servierte es. Die perfekte Resteverwertung! Denn die würzige Marinade des im Tandur gegrillten Hühnchens und die cremige Tomatensauce verleihen dem Gericht einen einzigarten Geschmack.

Die eigentliche Schwierigkeit bei diesem Gericht besteht also darin, eine große Menge Tandoori Chicken am Vortag zuzubereiten, um die Reste am nächsten Tag für authentisches Butter Chicken zu verwenden. Leute ohne Tandur (… also die meisten von uns :-)) marinieren einfach Hühnchenfleisch mit einer würzigen Joghurtmarinade und backen es im konventionellen Ofen. Wer den Aufwand scheut und Butter Chicken lieber in einem Rutsch zubereiten möchte, kann auch Hähnchengeschnetzeltes kurz marinieren, in der Pfanne kräftig anbraten und danach in der Tomatensauce servieren.

Indisches Butterhuhn zubereiten

Die Zubereitung von Butter Chicken ist im Grunde simpel. Denn wir kochen einfach nur eine feine Tomatensauce und wärmen darin zerzupftes Tanduri-Huhn auf. Es gibt aber ein paar Besonderheiten…

Tomatensauce für Butter Chicken vorbereiten

Grundlage für die Sauce sind Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer, reichlich Gewürze und natürlich … Butter und Sahne. Manche Rezepte verwenden auch Cashwey-Nüsse oder Cashew-Mus. Die Sauce ist der Tomatensauce für Shahi Paneer durchaus ähnlich.

Da wir die Sauce pürieren werden, brauchen wir die Tomaten nur grob würfeln. Ebenso reicht es, die Zwiebeln nur abzuziehen und in grobe Spalten zu schneiden. Auch Ingwer und Knoblauch schälen wir fix und würfeln sie grob. Alternativ kann man auch vorbereitete Ingwer-Knoblauch-Paste verwenden. Diese Gewürze brauchen wir: ein kleines Stück Zimtstange, ein Sternanis, ein paar Gewürznelken, indische Lorbeerblätter, grüne Kardamomkapseln und schwarze Pfefferkörner. Die Kardamom-Kapseln drücke ich mit einem Messer auf.

Die vorbereiteten Zutaten lassen wir mit etwas Wasser, einer guten Prise Salz und etwas Butter so lange in einem Topf leise köcheln, bis die Tomaten und Zwiebeln weich sind. Danach pürieren wir die Sauce und streichen sie durch ein Sieb. Davor ggfs. noch etwas Wasser hinzufügen.

Nun teilen oder zerzupfen wir das Tandoori-Hühnchen in mundgerechte Stücke und wärmen es in der Sauce auf. Zeit für noch etwas mehr Würze!

Tarka für Butter Chicken

Beim Tarka (auch Tadka oder Tempering) werden verschiedene Gewürze meist in etwas Öl erhitzt und somit die Aromen verstärkt. Die resultierende Würzpaste ist entweder die Ausgangsbasis für ein Gericht oder wird gegen Ende zum Abschmecken verwendet, wie in unserem Fall.

Für das Tarka schmelzen wir etwas Butter in einer Pfanne und rösten darin ganz kurz etwas Kashmiri-Chilipulver, gemahlenen Koriander und ein paar zerriebene Bockshornkleeblätter (Kasuri Methi). Damit das Chili seine kräftige rote Farbe nicht verliert, löschen wir zügig mit etwas Wasser ab und rühren das Tadka unter das Butter Chicken.

Kasuri Methi und Kashmiri-Chili sind Zutaten, nach denen ihr Ausschau halten solltet, wenn ihr noch mehr indische Gerichte zubereiten wollt. Kasuri Methi sind getrocknete Bockshornkleeblätter, die beim Erwärmen angenehm nach Liebstöckel duften und schmecken. Kashmiri-Chili ist scharf, aber dennoch milder als übliches Chilipulver. Es wird wegen seiner intensiven roten Farbe geschätzt.

Raucharoma ohne Tandur

Im Tandur oder über Holzkohle gegrilltes Tandoori Chicken hat ein natürliches Raucharoma. Diese Rauchnote fehlt dem Hühnchen aus dem konventionellen Ofen und damit auch unserem Butter Chicken. Aber wir haben da ein paar Tricks auf Lager.

Die Dhungar-Methode ist eine traditionelle und altbewährte Methode, um Speisen ein natürliches Raucharoma zu verleihen. Eine glühende Holzkohle wird in einer feuerfesten Schüssel mit etwas Öl beträufelt. Dadurch entwickelt sich sofort starker Rauch. Die Schüssel wird zum Gargut gegeben und das Ganze für wenige Minuten abgedeckt. So kann der Rauch nicht entweichen und verleiht dem Gericht ein rauchiges Aroma. In unserem Fall platzieren wir die Schale schwimmend auf der Tomatensauce und verschließen den Topf sogleich mit einem passenden Deckel. Zum Entzünden der Kohle benötigt man einen Camping-Gaskocher oder ein Gaskochfeld, sowie eine Grillzange aus Metall. Bitte vorsichtig dabei vorgehen und bestenfalls im Freien ausprobieren. Ich habe auch schon indische Youtube-Videos gesehen, die Kohle einfach direkt auf einer Heizspirale oder dem Ceranfeld entzüden…sehr wagemutig.

Man kann aber auch für Raucharoma sorgen, ohne dafür mit dem Feuer spielen zu müssen. Weniger authentisch, aber nicht weniger effektiv ist Pimenton de la vera. Das ist geräuchertes Paprikapulver. Es ist milder als Kashmiri-Chili, verleiht dem Gericht dennoch eine rote Farbe und dazu noch eine natürliche Rauchnote.

Eine weitere Alternative ist Liquid Smoke / Flüssigrauch. Wenige Tropfen verleihen bereits einen intensiven Rauchgeschmack, der durchaus etwas eigenwillig sein kann. Ich verwende Flüssigrauch gerne für rauchige Barbecue-Sauce.

Für dieses Gericht und auch Dal Makhani bevorzuge ich persönlich geräuchertes Paprikapulver, weil das Raucharoma natürlicher und weniger aufdringlich ist als bei Liquid Smoke. Bei Flüssigrauch denkt man schnell an intensiv geräucherten Speck als an Grillrauch. Das beste Raucharoma liefert allerdings die Dhungar-Methode.

Butter Chicken abschmecken, garnieren und mit Beilagen servieren

Zum Schluss schmecken wir das Butter Chicken mit Salz, Honig, sowie Butter und Sahne ab. Besonders schön zur Geltung kommen solche indischen Gerichte in authentischen Karahi-Servierschalen. Ein paar Kleckse Sahne, etwas Kasuri Methi und Korianderblätter verwenden wir zum Garnieren. Als Beilage zu Butter Chicken passt Reis und/oder Fladenbrot, z. B. Naan oder Roti.

Rezept für indisches Butter Chicken (Murgh Makhani)

Indisches Butter Chicken (Murgh Makhani)

Indisches Butter Chicken (Murgh Makhani)

Ein Klassiker der indischen Küche. Tandoori Hühnchen vom Vortag in einer sahnigen Tomatensauce.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Gericht Hauptspeise
Küche Indien
Portionen 4 Personen

Zutaten
  

  • 300-500 g Tandoori Huhn vom Vortag

Tomatensauce

  • 4-6 Tomaten
  • 2-3 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1,5 cm Ingwer
  • 4 Gewürznelken
  • 1 cm Zimtstange alternativ 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 3 indische Lorbeerblätter
  • 2-3 grüne Kardamomkapseln
  • 4-6 schwarze Pfefferkörner
  • 50 g Butter

Tarka

  • 1 TL Kashmiri-Chilipulver
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1-2 TL getrocknete Bockshornkleeblätter
  • 25 g Butter

Abschmecken und Garnieren

  • Salz
  • Sahne
  • Butter
  • 1-2 TL Honig
  • ein paar Stiele Koriander zum Garnieren

Räuchern mit Dhungar-Methode (optional!)

  • 1 Stück Holzkohle
  • 1-2 TL Öl Butter

Anleitungen
 

Sauce vorbereiten

  • Tomaten waschen und grob würfeln. Zwiebeln abziehen und in Spalten schneiden. Knoblauch abziehen und gröbwürfeln. Ingwer schälen und würfeln.
  • Vorbereitete Zutaten und ganze Gewürze (Nelken, Lorbeer, Zimtstange, Kardamomkapseln, Pfeffer) mit 100-200ml Wasser und 50g Butter in einen Topf geben und zum Köcheln bringen. 15-20 Minuten köcheln lassen bis die Tomaten weich sind.
  • Sauce mit einem Stabmixer pürieren, ggfs. mehr Wasser hinzufügen und durch ein Sieb streichen.

Tarka

  • Butter in einer Pfanne erhitzen und aufschäumen lassen. Kashmiri-Chili, Korianderpulver und Bockshornkleeblätter dazugeben und (ganz!) kurz rösten.
  • Mit etwas Wasser ablöschen, damit das Chili die Farbe behält. Tarka zur Sauce geben und verrühren.

(Optional) Räuchern mit Dhungar-Methode

  • (Sicherheitshinweise beachten!) Holzkohle entzünden, sodass sie rundherum glüht. In eine kleine feuerfeste Schüssel (bestenfalls aus Metall) geben. Die Schüssel auf der Tomatensauce platzieren.
  • 1-2 TL Öl über die glühende Kohle träufeln und sofort den Topf mit einem passenden Deckel abdecken, damit der aufsteigende Rauch nicht aus dem Topf entweicht.
  • 1-2 Minuten warten bis sich der Rauch gelegt hat und den Deckel wieder abnehmen.

Finish

  • Tandoori Huhn in mundgerechte Stücke zerzupfen, in die Sauce geben und aufwärmen.
  • Sauce mit Salz, Butter, Sahne und Honig abschmecken.
  • Mit Korianderblättern und Sahne beträufelt servieren. Dazu passt Reis oder Fladenbrot.

Notizen

Hinweise bzgl. Dhungar-Methode & Räuchern:
Die Dhungar-Methode ist eine traditionelle und altbewährte Methode, um Speisen ein natürliches Raucharoma zu verleihen. Eine glühende Holzkohle wird in einer feuerfesten Schüssel mit Öl beträufelt, zum Gargut gegeben und abgedeckt. So kann der Rauch nicht entweichen und verleiht dem Gargut ein rauchiges Aroma.
Bitte vorsichtig dabei vorgehen und bestenfalls im Freien ausprobieren.
Zum Anzünden der Kohle eignet sich ein Gaskocher oder ein Gaskochfeld. Vorzugsweise Holzkohle statt Briketts verwenden. Briketts brauchen länger zum Zünden und brechen leicht, wenn man zu viel Druck mit einer Metallzange ausübt (ist mir leider passiert und hat mir ein Andenken auf der Arbeitsfläche hinterlassen – bitte vorsichtig sein!).
Bei diesem Gericht kann man allerdings auch gut mit Paprika de vera (geräuchtertes Paprikapulver) nachhelfen oder Liquid Smoke. Parika de la vera eignet sich besser, da es ein weniger aufdringliches Raucharoma verleiht und gleichzeitig für rote Farbe sorgt.
 
Keyword Fleischbällchen, Hühnchen, Indisch, Resteverwertung, Tandoori, traditionell
Indisches Butter Chicken (Murgh Makhani)

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Manchmal hat man es einfach nicht leicht mit den kleinen verwöhnten Feinschmeckern: Kinder – die größten Kritiker mit der kleinsten Körpergröße. In diesem Fall war es meine Aufgabe, eine Rindfleisch-Suppe zu zaubern, die mindestens genausogut schmeckt „wie im Kindergarten“. Dazu muss man sagen, dass in besagten Kindergarten frisch und sehr gut gekocht wird. Ein wahrer Segen (!!!), aber für mich zu Hause durchaus eine Herausforderung.

Aber ich würde das Rezept für die Suppe wohl nicht in den Blog eintragen, wenn ich die Aufgabe nicht zur Zufriedenheit der kleinen Kritiker erfüllt hätte, oder? Mittlerweile hat sich diese Suppe bei uns sogar zu einem schlichten Weihnachtessen etabliert.

Schnellkochtopf empfehlenswert

Das Fleisch muss in der Brühe wirklich lange garen. Ein großer Schnellkochtopf bietet sich bei diesem Rezept sehr an. Zum einen reduziert sich die Garzeit enorm, zum anderen hat man dann nicht so viel Fleisch-Gemüse-Dampf in der Wohnung. Nachteil ist allerdings, dass man zwischendurch keinen Schaum abschöpfen kann.

Rezept für Rindfleischsuppe aus dem Schnellkochtopf

Rindfleisch-Suppe

Gericht Hauptspeise
Küche Deutschland
Portionen 4

Zutaten
  

  • 1 kg Beinscheiben vom Rind alternativ Zwerchrippe
  • 500-1000 g Rinderknochen
  • etwas Butterschmalz zum Anbraten
  • 1-2 Zwiebeln
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 2 Bund Suppengrün siehe Hinweis unten
  • 2-3 Lorbeerblätter
  • 3-5 Gewürznelken
  • 8-12 schwarze Pfefferkörner
  • Salz
  • Pfeffer
  • ca. 300 g kleine Suppennudeln (optional)

Anleitungen
 

  • Fleisch mit Küchenpapier trockentupfen, Rinderknochen unter fließendem Wasser abspülen. Zwiebel abziehen und grob würfeln.
  • Fleisch und Zwiebel in Butterschmalz in einem großen Topf anbraten. Knochen ebenfalls kurz mitbraten.
  • Etwa 2 Liter Wasser angießen, 1-2 TL Salz sowie Lorbeer, Nelken und Pfefferkörner zugeben. Aufkochen und zugedeckt etwa eine Stunde leise köcheln lassen. (Mit Schnellkochtopf ca. 20-25 Minuten).
  • Derweil das Suppengrün putzen. Eine Hälfte grob würfeln, die andere sehr fein (als Suppeneinlage).
  • Persilie waschen und trockenschütteln. Blättchen abzupfen und fein hacken (Stiele aufheben!).
  • Das grobgewürfelte Gemüse und die Petersilienstängel in die Brühe geben und eine weitere Stunde köcheln. (Mit Schnellkochtopf ca. 20-25 Minuten).
  • Brühe durch ein Tuch oder ein Sieb in einen weiteren großen Topf gießen. Fleisch vom verkochten Gemüse trennen, mit einer Gabel vom Knochen lösen, zerzupfen und beiseitestellen.
  • In einem kleineren Topf die Suppennudeln al dente kochen, abgießen und beiseitestellen.
  • Feingewürfeltes Gemüse zur Brühe geben und ca. 10 Minuten gar kochen.

Anrichten

  • Fleisch und Suppennudeln auf Suppenteller verteilen.
  • Heiße Brühe angießen. Mit Petersilie garniert servieren.

Notizen

Equipment

  • zwei große Töpfe (etwa 4L, ein Schnellkochtopf empfehlenswert)
  • ein mittlerer Top für die Nudeln
  • Sieb, sauberes Geschirr- oder Passiertuch
  • ggfs. Schaumkelle
Die Brühe wird klarer, wenn man den sich bildenden Schaum abschöpft. Das geht beim Schnellkochtopf leider nicht so gut.
 
Wer es low-carb haben möchte, lässt die Nudeln einfach weg.
 
Übriggebliebene Brühe nicht wegkippen, sondern aufheben (z. B. einfrieren)! Keine Instant-Pseudo-Fleischbrühe kann mit echter Knochenbrühe mithalten.
 
Gerade bei größeren Gemüsemengen, bietet es sich an, das Suppengrün selbst zusammenzustellen. In diesem Rezept also z. B. eine Stange Lauch, eine halbe Sellerieknolle, 4-5 Karotten und zwei Petersilienwurzeln verwenden. Für die Suppeneinlage dann nur die schönsten Stücke (z. B. den saftigen hellgrünen Teil des Lauchs) verwenden.
Keyword Eintopf, Knochen, Schmorgericht, Suppe, traditionell

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Endlich mal wieder was Indisches! Zuletzt haben wir verschiedene Dals (Curries mit Hülsenfrüchten) zubereitet – z. B. das Tarka-Dal oder Dal mit Mango. Heute gibt es aber mal Fleisch!

Viele indische Rezepte sind sehr einfach zuzubereiten, sowie dieses Curry mit Lammfleisch. Einziges Problem sind manchmal die vielen verschiedenen Gewürze. Aber in der Regel ist es nicht so schlimm, wenn du das eine oder andere Gewürz nicht auf Lager hast. Zum Beispiel kannst du auch auf Muskatblüte (sehr teuer und selten benötigt) oder Kurkuma verzichten. Den schwarzen Kardamom, der eher eine rauchige Note hat, kannst du weglassen oder notfalls durch grünen Kardamom ersetzen.

Du kannst zu diesem Curry, wie üblich, Reis, Naan, Chapati oder Roti servieren. Bei uns gabs einfach Reis mit etwas Safran und Kardamom verfeinert.

Lamm-Curry (Rogan Josh)

Gericht Hauptspeise
Küche Indisch
Portionen 4

Zutaten
  

  • etwa 1 kg Lammfleisch (ohne Knochen) Schulter oder Keule
  • einige EL Öl Ghee oder Erdnussöl
  • 1-2 Zwiebeln
  • 3-6 Knoblauchzehen nach Belieben
  • ca. 30 g Ingwer
  • 150 g griechischer Joghurt
  • 425 ml gestückelte oder passierte Tomaten
  • 1-3 EL Tomatenmark (optional)
  • 1/2 Bund Koriander

Gewürze

  • 2 TL Garam Masala
  • 2 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
  • 2 TL Koriander (gemahlen)
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 Zimtstange
  • 3 Kapseln schwarzer Kardamom
  • 1 Stück Muskatblüte (optional)
  • Chili nach Belieben
  • Pfeffer grob aus der Mühle
  • Salz

Anleitungen
 

Vorbereitung

  • Zwiebeln und Knoblauch abziehen und fein würfeln. Ingwer schälen und sehr feinwürfeln oder reiben. Alles beiseitestellen.
  • Lammfleisch trocken tupfen, ggfs. ausbeinen, in ca. 2-3cm große Stücke schneiden und beiseitestellen.
  • Kardamomkapseln mit einem breiten Messer aufdrücken und Samen entnehmen.

Zubereitung

  • Einige Esslöffel Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln ein paar Minuten bei mittlerer Hitze andünsten. Knoblauch und Ingwer zugeben und mitdünsten.
  • Gewürze hinzufügen und unter Rühren 1-2 Minuten mitbraten. Den Duft genießen 😉
  • Tomaten und Fleisch hinzufügen und ggfs. etwas Wasser zugeben. Aufkochen.
  • Nach ein paar Minuten auch den Joghurt unterrühren. Bei sehr schwacher Hitze 1,5-2 Stunden schmoren. Evtl. noch etwas Wasser und Tomatenmark unterrühren.
  • Während das Curry schmort, den Koriander waschen, trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und fein hacken. Reis vorbereiten, falls als Beilage serviert.
  • Gegen Ende der Garzeit 2/3 vom gehackten Koriander untermischen.

Finish

  • Curry mit Salz und ggfs. anderen Gewürzen abschmecken. Mit restlichem Koriander garnieren.
  • Dazu Naan oder Reis servieren.

Notizen

Equipment

  • mittelgroßer Topf
  • evtl. Reibe für Ingwer
Natürlich kann man auch frische Tomaten nehmen und stückeln. Wer will, kann diesen auch vorher noch die Haut abziehen.
Keyword aromatisch, Curry, Fleischgericht, fleischlos, geschmort, Gewürze, Lamm, Schmorgericht
Rogan Josh, indisches Lammcurry mit Safranreis als Beilage
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