Autor: Dennis

Zwiebel-Bhaji (Pakora) – frittierte Zwiebeln in Kichererbsenteig

Zwiebel-Bhaji (Pakora) – frittierte Zwiebeln in Kichererbsenteig

Zwiebel-Bhaji (auch Pakode), würzige frittierte Zwiebeln in Teig aus Kichererbsenmehl, sind beliebt als Vorspeise, Snack und Street Food.

Maah choliyan di dal (Langar Wali Dal) – Curry mit Urdbohnen und Kichererbsen

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Maah choliyan di dal (Langar wali dal) ist ein alltagstaugliches Dal aus schwarzen Urdbohnen (Urad Dal) und halbierten Kichererbsen (Chana dal)

Rajma masala – indisches Kidneybohnen-Curry

Rajma masala – indisches Kidneybohnen-Curry

Rajma ist ein vegetarisches indisches Gericht mit roten Kidneybohnen in einer würzigen sämigen Sauce. Dieses Kidneybohnen-Curry wird als Rajma Chawal gerne mit gewürztem Reis serviert. Es ist ein besonders beliebtes Alltagsgericht im nordindischen Punjab. Rajma (sprich: radschma) ist Hindi für „Kidneybohnen“. Aber Rajma steht auch stellvertretend für dieses herrlich einfache Kidneybohnen-Curry.

Rajma, seien es die Kidneybohnen oder das Gericht, sind tief in der indischen Küche verwurzelt. Trotzdem stammen Kidneybohnen ursprünglich aus Peru und wurden erst von den Portugiesen nach Indien gebracht. Die Zubereitungsweise (Einweichen und Kochen) der Hülsenfrüchte entstammt der mexikanischen Küche.

Bei Kidneybohnen denke ich unweigerlich an Chili con carne oder an die fleischlose Variante Chili sin carne. (Auch wenn man sich streiten kann, ob Kidneybohnen überhaupt etwas in einem authentischen Chili zu suchen haben.) Dank reichlich Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten und Kreuzkümmel sind wir von einem vegetarischen Chili sin carne gar nicht so weit weg: Indian Style Chili sin carne – dank vieler indischer Gewürze!

Rajma zubereiten

Die Zubereitung von Rajma ist denkbar einfach und lässt sich für beliebig viele Personen fix zubereiten – bei Bedarf sogar am Vortag. Im Grunde bereiten wir eine pastenartige Mischung, ein sog. Masala, aus Zwiebeln, Tomaten und verschiedenen Gewürzen zu. Diese Gewürzpaste vermengen wir dann mit gegarten Kidneybohnen. Rajma fertig!

Kidneybohnen einweichen und garen

Gehen wir etwas ins Detail: Im ersten Schritt waschen wir die getrockneten Kidneybohnen gründlich mit klarem Wasser und weichen sie dann bestenfalls über Nacht ein. Im Schnellkochtopf garen wir sie in reichlich frischem Wasser für ca. 25-35 Minuten (ohne Dampfdrucktopf 60-90 Minuten). Nach Belieben auch etwas Kurkuma und Chili mit ins Wasser geben. Natürlich kann man auch auf die Schnelle Bohnen aus der Dose verwenden. Faustregel zur Umrechnung: Eine Dose Kidneybohnen mit 400ml und ca. 250g Abtropfgewicht ersetzt etwa 100-120g getrocknete Bohnen.

Während die Bohnen im Schnellkochtopf garen, bereiten wir die Gewürzpaste bzw. -sauce für Rajma zu.

Ingwer-Knoblauch-Paste vorbereiten

Knoblauch und Ingwer verarbeiten wir zunächst zu einer Paste (evtl. auch eine kleine grüne Chilischote dazu). Normalerweise würfle ich beides sehr fein und zerstampfe es im Mörser. Oder ich verwende eine feine Reibe.

Zwiebel-Tomaten-Masala zubereiten

Die Zwiebel schälen wir und reiben sie grob (z. B. mit einer Trommelreibe) – feinwürfeln geht natürlich auch, ist aber mehr Arbeit. Die Tomaten waschen und würfeln wir grob (oder jagen sie auch einfach durch die Reibe). Schneller geht es hier mit gestückelten oder gar passierten Tomaten aus der Konserve. 3-4 „normale“ Tomaten ersetzen eine Dose mit 400ml.

In einem Topf erhitzen wir ein paar EL Öl oder Ghee und rösten darin Kreuzkümmelsamen kurz an. Dann geben wir die Knoblauch-Ingwer-Paste, Lorbeerblätter und die geriebenen Zwiebeln hinzu und rösten sie unter Rühren bis sie goldgelb bis braun werden.

Dann folgen die gemahlenen Gewürze: (Kashmiri-)Chili, Kurkuma, Koriander und Garam masala. Diese sollen nur kurz erhitzt werden, damit sie ihr volles Aroma entfalten, aber keinesfalls anbrennen. Deswegen geben wir gleich darauf die vorbereiteten Tomaten und evtl. ein Schlückchen Wasser hinzu. Das Ganze lassen wir leise köcheln bis die Tomaten weich werden. Sobald die Tomatenpaste beginnt, am Topfboden anzuhängen, ist der Zeitpunkt gekommen für die Kidneybohnen.

Abschluss

Wir geben also Kidneybohnen und ggfs. etwas (Koch-)Wasser zur Gewürzmischung. Zum Schluss schmecken wir mit Salz und Bockshornklee ab und servieren das Rajma bestenfalls mit Reis.

Rezept für Rajma masala, indisches Kidneybohnen-Curry

Rajma chawal - indisches Kidneybohnen-Curry

Rajma – indisches Kidneybohnen-Curry

Punjabi Rajma masala ist ein nordindisches Kidneybohnen-Curry. Es ist ein einfaches indisches Gericht, das als Rajma Chaval mit Reis serviert wird.
Vorbereitungszeit 15 Min.
Zubereitungszeit 35 Min.
Einweichen 4 Stdn.
Gericht Hauptspeise
Land & Region Indien, Nordindien
Portionen 4 Personen

Equipment

  • Schnellkochtopf (sehr empfehlenswert) für Kidneybohnen
  • Topf für Tomatenpaste
  • Reibe oder Mörser für Knoblauch-Ingwer-Paste

Zutaten
  

  • 250 g Kidneybohnen, getrocknet alternativ zwei 400ml Dosen
  • 2-3 EL Öl
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 cm Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1-2 indische Lorbeerblätter
  • 3 Zwiebeln
  • 1 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Kashmiri-Chili
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1 TL Garam masala
  • 3-4 reife Tomaten alternativ 400ml gestückelte oder passierte Tomaten aus der Dose
  • etwas getrockneter Bockshornklee (Kasuri Methi) zum Abschmecken

Anleitungen
 

  • (Bei getrockneten Bohnen) Kidneybohnen gründlich waschen und in reichlich Wasser mehrere Stunden (bestenfalls über Nacht) einweichen. Im Schnellkochtopf in frischem Wasser ca. 30 Minuten kochen. Nach Belieben eine Prise Kurkuma, Chili und ein indisches Lorbeerblatt ins Wasser geben. In ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.
  • (Bei Bohnen aus der Dose) Kidneybohnen in ein Sieb abgießen, gründlich mit frischem Wasser abbrausen und abtropfen lassen.
  • Zwiebeln abziehen und feinwürfeln – oder besser: reiben. Tomaten waschen und würfeln.
  • Knoblauch und Ingwer schälen. Beides feinwürfeln oder zu einer Paste verarbeiten (z. B. feinreiben oder mörsern).
  • Öl in einem Topf oder einer großen Pfanne erhitzen. Zunächst Kreuzkümmelsamen darin anrösten, dann Ingwer-Knoblauchpaste und Zwiebeln zugeben und unter Rühren dünsten bis sie braun werden (ca. 10-15 Minuten).
  • Hitze reduzieren. Dann Kurkuma, Chilipulver, Korianderpulver und Garam masala unter Rühren kurz erhitzen. Tomaten und etwas Wasser zugeben und ein paar Minuten leiste köcheln lassen.
  • Bohnen und ggfs. noch etwas Wasser zugeben, sanft weitere 5-10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Kasuri Methi abschmecken. Als Beilage passt Reis.
Keyword Gewürze, Kidneybohnen, Rajma, Tomatensauce

Rajma Zubereitungsvariante

Einige Rezept-Varianten bereiten zuerst die würzige Tomatenpaste vor. Dann gibt man die über Nacht eingeweichten und abgtropften Kidneybohnen dazu und dünstet die Mischung unter Rühren kurz an. Sobald die Tomatenpaste am Topfboden anzuhaften beginnt, gibt man reichlich Wasser (auf 250g Kidneybohnen ca. 600ml) dazu und gart die Mischung im Schnellkochtopf.

Diese Zubereitungsvariante hat den Vorteil, dass man nur einen Schnellkochtopf braucht, sozusagen ein One-Pot-Kidneybohnen-Curry.

Rajma chawal - indisches Kidneybohnen-Curry

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Naan ohne Tandur backen

Naan ohne Tandur backen

Naan ist die wohl bekannteste Fladenbrot-Variante, die als Beilage zu sämtlichen indischen Speisen, wie z. B. Dal Makhani, Shahi Paneer oder Murgh Makhani, gereicht wird. Das Backen von Naan ist eine Wissenschaft für sich. Traditionell wird Naan in einem Tandur gebacken. Der Tandur ist ein kuppelförmiger Ofen aus Ton mit verschließbarer Öffnung an der Oberseite. Eine Glut am Boden heizt den Ofen. Oft ist der Tandur auch im Boden eingelassen. Die Fladenbrote werden an die heißen Innenwände gepresst und sozusagen über Kopf gebacken und später mit einem Feuerhaken aus dem Ofen gezogen. Anderes Gargut, wie z. B. Tandoori-Huhn, wird aufgespießt und mittig in den Ofen hineingehalten bzw. gehängt.

Grundrezepte für den Naanbrotteig gibt es viele. Manche sehen einen Sauerteig oder Hefeteig vor, andere verwenden Backpulver. Es gibt Teige aus Atta, einem Vollkornmehl – oder Maida, einem feinen Mehl, das raffiniert und gebleicht ist. Variationen mit Mehl aus Hülsenfrüchten sind auch möglich.

In diesem Rezept machen wir einen einfachen und sehr schnellen Teig aus Weizen- (405 oder 550) oder Dinkelmehl (630) und Backpulver. Der Trick liegt hier beim Ausbacken und nicht beim Teig. Wir haben auch ein anderes Rezept für Naanbrot aus Hefeteig mit Joghurt, dessen Zubereitung etwas mehr Zeit benötigt.

Teig für Naan vorbereiten

Wie versprochen – ein einfacher und enorm schneller Teig mit Backpulver.

Mehl, Milch, Salz, etwas Öl und Backpulver verkneten wir zügig zu einem glatten Teig und lassen diesen 10-15 Minuten ruhen. Danach teilen wir den Teig in 6-8 Portionen und lassen diese nochmal abgedeckt 10-15 Minuten ruhen. Das macht den Teig geschmeidiger, wodurch er sich leichter ausrollen und formen lässt.

Die Wartezeit nutzen wir einfach, um den Beleg vorzubereiten. Koriander waschen, trocken schütteln, Blätter abzupfen und grob hacken. Einige Knoblauchzehen abziehen und in feine Scheibchen schneiden. Butter schmelzen. Schwarzkümmel aus dem Schrank kramen.

Naan ausbacken ohne Tandur

Tandur
Naan wird an den Wänden des Tandur gebacken

Im Tandur klebt Naan an den heißen Wänden, wodurch es einen knusprigen Boden bekommt. Gleichzeitig bäckt die von unten aufsteigende Hitze die Oberseite. Dadurch bilden sich schöne große Blasen mit Röststellen.

Man kann Naan einfach beiseitig in der Pfanne ausbacken. Dadurch drückt man aber die Blasen platt und etwaiger Belag verbrennt evtl. zu schnell. Alternativ kann man das Brot auch einseitig backen und die Oberfläche mit einem Flambierbrenner rösten. Das funktioniert nur bedingt gut, da der Brenner nur punktuell und nicht großflächig röstet. Auch die Blasen bleiben eher klein. Bäckt man Naan dagegen auf dem Blech im Ofen, erhält man etwas, das eher an Pizzabrot oder Focaccia erinnert.

Indisches Naan-Brot ohne Tandur backen

Naan „über Kopf“ backen

Über ein paar indische Youtube-Videos habe ich eine äußerst unkonventionelle Methode kennengelernt. Wir backen Naan in der Eisenpfanne über Kopf über offener Flamme!

Wir brauchen dazu:

  • Eine Eisenpfanne oder eine Edelstahlpfanne,
  • ein Gasherd oder Camping-Gaskocher. (Nur auf eigene Gefahr ausprobieren!)
  • Pfannenwender, evtl. feuerfeste Grillzange, Nudelholz, Pinsel für Butter

Nach dem Ausrollen (und ggfs. Belegen) eines Teigfladens legen wir den Fladen mit der Oberseite nach unten flach auf eine Handfläche und bestreichen seine Unterseite mit etwas Wasser. Dann geben wir den Fladen mit der befeuchteten Seite nach unten in die heißen Eisenpfanne (ohne Öl!) und drücken die Ränder etwas an. Wir backen den Fladen kurz bis sich kleine Blasen bilden. Dann heben wir die Pfanne an, drehen sie um und rösten das Brot mit etwas Abstand (10-15cm) über der offenen Flamme. Sobald sich größere Blasen gebildet haben und der gewünschte Röstgrad erreicht ist, drehen wir die Pfanne wieder richtig herum und lösen das Brot mit einem Pfannenwender von der Pfanne.

Die gebackenen Fladen bestreichen wir nach Belieben noch mit etwas flüssiger Butter und halten sie im Ofen, abgedeckt mit Alufolie oder einem sauberen Küchentuch bei ca. 50°C warm.

In der Regel haften die Fladen sicher an der Eisenpfanne, sodass sie beim Umdrehen nicht einfach aus der Pfanne fallen. Zur Sicherheit einfach die Fladen zusätzlich mit einer Grillzange etwas fixieren und den ersten Versuch lieber erst mit einem Gaskocher im Freien durchführen. Aber auf keinen Fall sollte man eine Teflon-Pfanne verwenden – aufgrund ihrer Antihaft-Eigenschaften und weil sie kein Feuer vertragen.

Ich belege die Fladen gerne im Voraus, d.h. ungebacken. Zunächst bestreiche ich dafür die Oberseite der Fladen mit Butter und streue etwas Schwarzkümmel, gehackten Koriander und Knoblauch darauf. Dann drücke ich den Belag etwas fest, z. B. mit der Teigrolle. Danach lege ich den Fladen mit der Belagseite nach unten auf meine Handfläche und bestreiche die Unterseite mit Wasser. Dadurch werden die Hände zwangsläufig schmutzig und beim Ausbacken fällt etwas Belag auf das Kochfeld. Aber ist Saubermachen nicht ein akzeptabler Preis für ein nahezu authentisch gebackenes Naan?

Rezept für indisches Fladenbrot (Naan)

Indisches Naan-Brot

Naan – Indisches Fladenbrot ohne Tandur backen

Naan ist eine beliebte Beilage zu diversen indischen Gerichten und wird üblicherweise in einem Tandur gebacken. Mit einer Eisenpfanne, einem Gasherd oder Gaskocher und einem simplen Trick kann das Backen in einem Tandur nachempfunden werden.
Vorbereitungszeit 5 Min.
Zubereitungszeit 25 Min.
Ruhen 25 Min.
Gericht Beilage
Land & Region Indien
Portionen 8 Brote

Equipment

  • Gasherd oder Gaskocher
  • Eisenpfanne oder Edelstahlpfanne
  • Teigschüssel, ggfs. Mixer mit Knethaken
  • Pinsel und Schälchen für flüssige Butter
  • Frischhaltefolie oder sauberes feuchtes Küchentuch zum Abdecken des Teigs
  • Ofen, 50°C zum Warmhalten, Alufolie oder Küchentuch zum Abdecken der gebackenen Naan-Brote

Zutaten
  

Fladenbrot

  • 250 g Mehl + Mehl zum Arbeiten
  • 175 ml Milch
  • 2 TL Öl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 1-2 TL Zucker

Belag (je nach Belieben)

  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 6-8 Stiele Koriander
  • 25 g Butter
  • 2-3 TL Schwarzkümmelsamen

Anleitungen
 

Teig vorbereiten

  • Alle Zutaten für das Fladenbrot mischen, zu einem glatten Teig verkneten und zu einer Kugel formen. Abgedeckt 15 Minuten ruhen lassen.
  • Kugel in 8 gleichgroße Stücke teilen, wiederum zu Kugeln formen und abgedeckt weitere 10-15 Minuten ruhen lassen.

Belag vorbereiten

  • Koriander waschen, trocken schütteln, Blätter abzupfen und fein hacken.
  • Knoblauch abziehen und in feine Scheiben oder Würfelchen schneiden.
  • Butter schmelzen.

Fladenbrote in der Eisenpfanne auf dem Gasherd ausbacken

  • Je eine Teigkugel kurz in Mehl wälzen und zu einem ovalen, handtellergroßen Fladen ausrollen.
  • Fladen mit Butter bestreichen, etwas Belag nach Wahl (Knoblauch, Koriander und/oder Schwarzkümmel) darauf verteilen und andrücken.
  • Fladen von der Arbeitsfläche abheben und mit der Belagseite nach unten auf die Hand legen. Die Teigseite mit etwas Wasser bestreichen und den Fladen mit der Teigseite nach unten in die heiße Eisenpfanne legen. Die Ränder etwas andrücken, sodass der Fladen sicher an der Pfanne haftet.
  • Sobald sich Blasen bilden die Pfanne vom Herd heben und umdrehen, sodass die Belagseite über der offenen Pfanne geröstet wird und der Teig große Blasen wirft.
  • Fladen mit einem Pfannenwender von der Pfanne lösen, nach Belieben nochmal mit etwas Butter bestreichen und mit Alufolie abgedeckt bei ca. 50 °C im Ofen warmhalten.

Notizen

Keine Teflon-Pfanne verwenden, sondern eine Eisen- oder Edelstahlpfanne. Nur in diesen Pfannen kann der Teig anhaften und umgedreht über offener Flamme gebacken werden.
Die Technik bedarf etwas Vorsicht, Übung, Kraft und Mut. Man kann das Brot auch von beiden Seiten in der Pfanne ausbacken – oder auch im Backofen. Dann gelingen natürlich die schönen großen Blasen nicht so gut.
 
Keyword Fladenbrot
Indisches Naan-Brot

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Kala Chana Masala – Curry mit braunen Kichererbsen

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Schon mal braune Kichererbsen gesehen oder gegessen? Die hellen, leicht gelblichen Kichererbsen sind in unseren Breiten wohlbekannt. Dagegen sieht man braune Kichererbsen eher selten. Unsere Empfehlung, falls ihr mal welche findet: Einpacken und dieses herrliche indische Curry zubereiten! Und falls ihr keine braunen Kichererbsen findet: Bereitet dieses würzige Curry einfach mit normalen hellen Kichererbsen zu!

Was sind braune/schwarze Kichererbsen?

Braune Kichererbsen sind dunkler und kleiner als die üblichen hellen Kichererbsen, die man hierzulande getrocknet oder vorgegart in der Dose bekommt. Braune Kichererbsen erinnern nach dem Einweichen und Kochen etwas an Haselnüsse. Während helle Kichererbsen nach langem Garen eher weich und mehlig werden, bleiben braune Kicherebsen dagegen kernig und bissfest.

Normale vs. braune Kichererbsen
Normale vs. braune Kichererbsen

Man bekommt braune Kichererbsen in gut sortierten Asia-Läden oder online. Braune Kichererbsen in Bio-Qualität, vorgegart oder getrocknet, findet man leider derzeit noch selten.

So einfach bereitest du das Kala Chana Masala zu

Die Zubereitung dieses Kichererbsen-Curries ist wirklich einfach – sie beginnt jedoch schon am Vortag. Da wäschst du die Kichererbsen gründlich und weichst sie über Nacht in reichlich Wasser ein. Das reduziert die Garzeit und macht die Kichererbsen bekömmlicher. Die Kichererbsen garst du nach dem Einweichen bestenfalls in einem Schnellkochtopf für 30-35 Minuten. Ohne Schnellkochtopf brauchen sie 60-90 Minuten. Danach durch ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.

Für das eigentliche Masala bereiten wir zunächst ein Tadka aus Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch und diversen Gewürzen zu. Beim Tadka (auch Tarka oder Tempering genannt) werden Gewürze und andere Zutaten, wie Zwiebeln und Ingwer auf die richtige Temperatur gebracht. Denn erst durch Rösten oder Dünsten entfalten sich die Aromen.

Zunächst dünstest du Zwiebelwürfel in (nicht zu wenig :-)) Öl an bis sie goldgelb werden. Dann fügst du Kreuzkümmelsamen, braune Senfsaat und (indischen) Lorbeer hinzu. Nach wenigen Minuten reduziest du die Hitze etwas und gibst auch Knoblauch und Ingwer dazu – entweder gerieben/gemörstert als Paste oder fein gewürfelt, je nach Belieben. Zum guter Letzt folgen die gemahlenen Gewürze: Garam masala, Koriander, Kurkuma und Kashmiri-Chili. Vorsicht! – nicht verbrennen lassen.

Nun gibst du die gestückelten Tomaten zum Tadka, etwas Wasser und die Kichererbsen dazu. Umrühren, gut 30 Minuten oder mehr leise köcheln lassen und ggfs. etwas Wasser hinzufügen. In der Zwischenzeit kannst du dich um die Beilagen kümmern. Zum Beispiel kannst du Reis aufsetzen, Roti (kleine Fladenbrote) oder Naan zubereiten.

Vor dem Servieren schmeckst du das Chana Masala mit Salz ab. Mit Amchoor (Mangopulver), Tamarindenpaste oder einfach Zitronensaft sorgst du für etwas fruchtige Säure – und mit ein paar Korianderblättern für optische Highlights.

Kala Chana Masala
Indisches Curry mit braunen Kichererbsen

So findest du Rezepte mit braunen Kicherebsen

Im deutschsprachigen Raum ist es gar nicht so einfach, gute indische Rezepte zu finden. Einfacher wirds, wenn du englisch kannst/sprichst und ebenfalls einige Hindi-Bezeichnungen für Gerichte und Zutaten kennst. Viele Rezepte vermischen Englisch und Hindi. Hier eine kleine Hilfestellung für die Suche nach weiteren Rezepten mit Kichererbsen bzw. braunen Kichererbsen.

Chana Dal sind Kichererbsen. Mit Kala Chana sind dagegen die braunen Kichererbsen gemeint. Englisch: chickpeas bzw. black/brown chickpeas.

Chana Masala oder auch Chole bezeichnet dagegen Curries mit Kichererbsen in einer sämigen Sauce, meist mit Tomaten als Basis. Chana Chaat bzw. Chole Chaat bezeichnet dagegen einen nahrhaften Snack mit Kichererbsen – im Grunde einen würzigen Kichererbsen-Salat.

Rezept für Curry mit schwarzen Kichererbsen

Kala Chana Masala

Kala Chana Masala – Curry mit schwarzen Kichererbsen

Vorbereitungszeit 15 Min.
Zubereitungszeit 45 Min.
Kichererbsen einweichen und Kochen 8 Stdn.
Gericht Hauptspeise
Land & Region Indien
Portionen 4

Equipment

  • Schnellkochtopf (empfohlen!)
  • Sieb zum Abtropfen
  • Mittelgroßer Topf für Curry

Zutaten
  

  • 300 g braune Kichererbsen getrocknet
  • 2-3 EL Öl zum Dünsten
  • 1-2 cm Ingwer
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1-2 Zwiebeln
  • 1 TL braune Senfkörner
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1-2 indische Lorbeerblätter alternativ "normaler" Lorbeer
  • 1/2 TL gemahlene Kurkuma
  • 1/2 TL Kashmiri-Chili (optional)
  • 1 TL Garam masala
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 425 ml gewürfelte Tomaten
  • ein paar Stiele Koriander

Zum Abschmecken

  • Salz
  • Amchur, Tamarindenpaste oder Zitronensaft (optional)
  • Butter (optional)

Anleitungen
 

Vorbereitung

  • Kichererbsen gründlich waschen und in reichlich Wasser einweichen – mindestens 4-6h, bestenfalls über Nacht.
  • Kichererbsen im Schnellkochtopf mit etwa der dreifachen Menge Wasser garen, ca. 30-35 Minuten. Ohne Schnellkochtopf brauchen die Kichererbsen etwa 60-90 Minuten. Nach dem Kochen durch ein Sieb abgießen und abtropfen lassen
  • Knoblauchzehen abziehen, Ingwer schälen. Beides feinwürfeln oder reiben.
  • Zwiebeln abziehen und feinwürfeln. Gewürze schon mal herrichten 🙂

Tadka / Tempering

  • Zwiebeln in Öl erst glasig andünsten und unter Rühren bei geringerer Hitze weiter karamellisieren lassen bis sie goldbraun werden.
  • Kreuzkümmel, Senfsaat und Lorbeer dazugeben und Rühren 2-3 Minuten rösten, danach auch Ingwer und Knoblauch für 1-2 Minuten mitrösten.
  • Zum Schluss Kurkuma, Koriander, Chili und Garam Masala für eine Minute mitdünsten, dann gewürfelte Tomaten, Kichererbsen und noch etwas Wasser hinzufügen und verrühren.
  • Kichererbsen-Curry für gut eine halbe Stunde leise köcheln lassen (evtl. Wasser hinzufügen). Derweil Beilagen, z. B. Fladenbrot oder Reis zubereiten.

Finish

  • Curry mit Salz und evtl. etwas Butter abschmecken – für etwas fruchtige Säure mit Amchur (Mangopulver), Tamarindenpaste oder Zitronensaft nachhelfen.
  • Mit frischem Koriander garniert servieren. Reis und/oder Fladenbrot als Beilage reichen.
Keyword Gewürze, Hülsenfrüchte, Kichererbsen, Vegetarisch
Kala Chana Masala - Curry mit braunen Kichererbsen
Indisches Kichererbsen-Curry

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